Phillip Island & Wilsons Promontory National Park

Der Campingplatz in Lang Lang liegt direkt am Meer und wir konnten von unserem Camper direkt auf den Strand blicken. Daher habe ich heute die Campingstühle rausgeholt und uns ein schönes Frühstück am Strand zubereitet :-)

Nach unserem gemütlichen Morgen sind wir nach Phillip Island gefahren und sind zum Pinnacles Lookout gegangen, einem etwa 30 minütigen Spaziergang über einen schönen Sandstrand mit großen Wellen, wo auch viele zum Surfen hinfahren.
Danach sind wir noch zum Pyramid Rock gefahren (nice to see, aber hat uns jetzt nicht so umgehauen um ehrlich zu sein… es ist eben ein Felsen in Form einer Pyramide… wobei er mich eher an einen kleinen Vulkan erinnert hat).

Dann sind wir noch zum Noobies Center gefahren um Robben zu sehen. Robben haben wir zwar keine gefunden, dafür gibt es dort aber viele Brutkästen für Pinguine und wir haben ein paar Pinguinbabys in ihren Nestern gesehen (ein paar haben sich auch unter dem Gehweg versteckt).

Schnell ging’s weiter zum Wilsons Promontory National Park, denn wir wollten heute noch den Millers Landing und den Vereker Outlook Trail gehen, eine 7,8 km lange Wanderung (von Phillip Island fährt man übrigens noch etwa 150 km in den Nationalpark, wir hatten also einen strikten Zeitplan heute…).

Um etwa 16:30 sind wir vom Carpark losgestartet und nach etwa 200 Metern gleich mal falsch abgebogen. Es gibt nämlich den Vereker Outlook Trail und den Vereker Trail. Die Abbiegung zum Vereker Outlook Trail befindet sich ganze 50 Meter nach der Abbiegung zum Vereker Trail. Logisch, oder?

Also sind wir auf einer sehr breiten Wiese mal 20 Minuten in die falsche Richtung gegangen, bis uns gedämmert ist, dass bei insgesamt drei Kilometern in eine Richtung hier kein Aussichtspunkt mehr kommen wird. Also sind wir alles wieder zurück und dann ging’s erst auf den richtigen Track. So schnell sind wir noch nie einen Berg hochgestartet und nach nicht mal einer Stunde waren wir schon beim Vereker Outlook angekommen. Der Weg führt zuerst durch einen Wald nach Oben bis zum Aussichtspunkt und dann geht es in einer Schleife zurück zum Carpark. Dabei führt der Vereker in den Millers Landing Weg über und wir sind der gelben Markierung gefolgt. Plötzlich standen wir am Strand, es herrschte Ebbe und nirgends ging’s weiter. Tja… und Sonnenuntergang war noch dazu. Es war wirklich toll dort unten rumzulaufen, wir haben auch lauter kleine Krebse gesehen. Dieser Teil des Nationalparks ist bei Flut sicher nicht zu erreichen – trotzdem hatten wir keine Ahnung wie’s eigentlich weiter geht und die Sonne ging immer weiter unter. Also wieder ein Stück zurück den Berg hoch und auf Verdacht haben wir dann einen Feldweg gefunden, der wohl der Weg zum Carpark war. Mir war schon echt mulmig, weil nirgends Schilder oder Markierungen waren (die Aussis haben’s nicht so mit Markierungen, ein Schild alle heilige Zeit reicht doch wohl) und wir hatten nicht mal eine Taschenlampe mit (gut, die Handys hatten noch Akku, aber mir einfach nicht so ganz wohl bei der Sache). Da aber Dämmerung war, sind auch die Kängurus und Wallabys wieder total aktiv geworden und nach fast jeder Biegung haben wir wieder ein Wallaby gesehen, eins war auch total neugierig und ist gar nicht weggesprungen und hat uns aus etwa anderthalb Metern Entfernung beobachtet. Pünktlich bevor es ganz dunkel wurde haben wir den Parkplatz wieder erreicht und sind dann mit etwa 40 km/h aus dem Park raus, weil in der Nacht ja viele Tiere aktiv sind. Gegen halb neun waren wir dann am Campingplatz und haben SEHR gut geschlafen. Morgen stand uns ja auch ein anstrengender Tag bevor.

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2 comments

Tamara Niebler 21. September 2018 - 8:42
Tolle Einblicke ;-) Ich bin neidisch
Dr. Annette Pitzer 10. Feber 2020 - 13:27
Ein Campingplatz direkt am Meer einfach herrlich. Wundervolle Impressionen hast Du uns hier gezeigt. Alles Liebe Annette
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