Ein Regentag in Reykjavik – das haben wir gemacht

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Da für den nächsten Tag nur schlechtes Wetter angesagt war, beschlossen wir: Wir machen einen Regentag in Reykjavik. Von Selfoss aus ist es eine Fahrt von etwa 50 Minuten. Der Regen war auch weit nicht mehr so stark wie am ersten Tag, es hatte nur leicht genieselt.

Geparkt hatten wir nahe des Hafens in einem Parkhaus mit den Koordinaten: 64.149174, -21.942980

Ich hatte viele ‘Things to do in Reykjavik’ Artikel gelesen und wurde daraus einfach nicht so schlau. Reykjavik erschien mir vom Planen her ‘nett’ aber nicht besonders aufregend. 

Nach der Reise muss ich sagen: Für isländische Verhältnisse Steppt in Reykjavik definitiv der Bär – Vergleichen mit anderen europäischen Großstädten kann man Reykjavik aber einfach nicht. Die Stadt wirkt ein bisschen verschlafen (wahrscheinlich vor allem bei Regenwetter) – trotzdem reihen sich in der Innenstadt nahe des Hafens viele Pubs und Cafes aneinander und verleihen der Stadt einen gemütlichen Flair. 

Konzerthaus Harpa & Maritime Museum 

so viel zu entdecken in Reykjavik
 

Angekommen in Reykjavik haben wir uns gleich mal Fish and Chips mit traditioneller isländischer Sauce bei einem Food Truck gegönnt. Nach einem kurzen Spaziergang durch den Hafen von Reykjavik haben wir das Konzerthaus Harpa besucht. 

Das Konzertgebäude von Außen kam mir schon etwas ähnlich vor zum Ars Electronica Museum in meiner Heimatstadt Linz. Innen kann man die beiden aber absolut nicht mehr miteinander vergleichen! Das Gebäude ist definitiv einen Besuch wert! Danach ging es weiter zum Maritime Museum von dem wir uns, ehrlich gesagt, etwas mehr erwartet hatten. Es ging hauptsächlich um die Geschichte des Fischfanges, wer nach alten Booten oder vielleicht sogar Wikingerschiffen sucht, hält vergeblich Ausschau. Insgesamt wirkte das Museum etwas steril und nüchtern, was uns einfach nicht so imponiert hat. Da gibt es in Reykjavik noch um einiger spannendere Dinge zu entdecken! 

Islands berühmteste Kirche Hallgrímskirkja

Islands wohl berühmteste Kirche sticht auf alle Fälle durch seine ganz andere Architektur hervor, könnte sie durch ihre besondere Bauweise auch einer Folge Game of Thrones entsprungen sein. Innen ist die Kirche sehr hell und wir konnten einer Organistin beim Üben zuhören. 

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Der nasseste Sommer in Island seit 100 Jahren

Als wir noch ein paar Sachen für die Reise einkaufen wollten, erzählte eine Mitarbeiterin meinem Bruder, dass dies der nasseste Sommer seit 100 Jahren wäre. Warum? ‘Wegen dem Klimawandel’, sagte die Frau. ‘Durch die Erderwärmung schmilzt in Grönland ungewöhnlich viel Eis. Das Wasser kondensiert und regnet dann über Island wieder herunter, vor allem an der Westküste mit Reykjavik, da die Wolken da das erste Mal wieder auf Land stoßen.’ 

Die Hauptsaison für den isländischen Tourismus beschränkt sich eigentlich nur auf 2-3 Monate im Jahr – von Juni – August. Wenn durch den Klimawandel diese Monate in Zukunft stark verregnet sind, wird das vielleicht große Auswirkungen auf den isländischen Tourismus haben. 

Gefangen im Parkhaus in Reykjavik

Als wir nach einem leckeren, heißen Cappuchino  und einem großen Schokomuffin wieder nach Hause aufbrechen wollten, standen wir im Parkhaus und wollten das Parkticket per Kreditkarte begleichen. ‘Der Vorgang konnte nicht abgeschlossen werden’ stand da auf englisch. 

Irgendetwas klappte einfach nicht mit dem Ticket. 

Wir versuchten die Hotline anzurufen, aber da machte uns die isländische Gemütlichkeit einen Strich durch die Rechnung: da schon später Nachmittag war, lief die Telefonansage der Hotline in Dauerschleife und es ging auch niemand mehr ans Telefon und vor Ort war auch niemand, der uns helfen konnte. Also mussten wir für umgerechnet 60 Euro angeben, das Ticket verloren zu haben und erhielten so am Automaten ein neues Ticket. Am darauffolgenden Tag haben wir dann aber jemanden telefonisch erreicht und der Betrag wurde uns umgehend rückerstattet. 

Die Isländer sind zwar manchmal nicht die schnellsten, aber immerhin sehr entgegenkommend und unkompliziert.

Ein kurzer Ausflug nach Perlan

Bevor es nach Hause ging, machten wir noch einen schnellen Abstecher zum Museum Perlan. Das Perlan ist ein riesengroßes, sehr modernes, interaktives Museum in Reykjavik. Im obersten Stockwerk befindet sich unter einer gewaltigen Glaskuppel ein sehr schönes Restaurant. 

Das eigentliche Highlight ist aber die Dachterrasse, von der aus man einen tollen Ausblick über Reykjavik hat. Uns war allerdings nicht bewusst, dass der Zutritt zur Terrasse 6 Euro kostet, daher sind wir recht schnell wieder abgezogen. Einen schnellen Blick auf die Stadt von oben erhascht man aber durch die Glaskuppel ebenfalls. Wer sich das Museum ansieht hat den Zugang zur Kuppel im Preis inbegriffen. 

Da das Museum bei unserer Reise gerade umgebaut wurde und wir ja bereits im Maritime Museum und auf dem Weg nach Hause waren, haben wir das Museum nicht besucht. Freunde haben uns aber erzählt, dass es wirklich ein tolles Museum und auf alle Fälle einen Besuch wert ist, wenn man schon nach Reykjavik kommt. 

Danach ging es wieder zurück in unsere Airbnb Unterkunft nahe Selfoss. Für den nächsten Tag war genauso schlechtes Wetter angesagt. Bisher haben wir in Island noch nicht viel Sonne gesehen.

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